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Wasserführende Festbrennstoffgeräte

Komfortables Wohnen: Beheizte Räume und warmes Wasser „aus dem Kaminofen“

Wasserführende Kaminöfen verbreiten nicht nur eine angenehme Strahlungswärme, sie geben auch bis zu 60 Prozent der Energie an die Zentralheizung ab und sorgen zudem für heißes Wasser. Als Schnittstelle zwischen Heizung und Kaminofen wird dazu ein Pufferspeicher installiert; dieser speichert das vom Kaminofen erwärmte Wasser und stellt es bedarfsgerecht der Heizungsanlage zur Verfügung.

Zur optimalen Energieausnutzung kommen komplexe Steuerungen zum Einsatz, die zusammen mit dem Pufferspeicher das Herzstück der Anlage bilden: Sämtliche Wärmeerzeuger (Kessel, Kaminofen und Solaranlage) sowie sämtliche „Verbraucher“ (Heizkreise und Brauchwasser) werden zentral gesteuert. Dabei berücksichtigt die Steuerung automatisch, welche Energieform gerade am günstigsten ist.

Das Einsparpotenzial bei einer Heizungsanlage mit wasserführendem Kaminofen ist beträchtlich. Wird beispielsweise ein Gerät mit 10 kW Nennleistung in der Heizsaison befeuert, ergibt sich bei einer täglichen Heizdauer von fünf Stunden bereits eine effektive Energieeinsparung von etwa 1.200 Liter Heizöl oder 1200 m³ Erdgas.

Besonders empfehlenswert ist die Kombination eines wasserführenden Kaminofens mit einer Solaranlage, da verschiedene Komponenten wie Pufferspeicher und Steuerung gemeinsam genutzt werden können und keine zusätzlichen Investitionen erfordern. Außerdem ergänzen sich die beiden Komponenten optimal: Liefert der Ofen doch in der Regel gerade dann Wärme, wenn die Sonne nicht scheint.

Wasserführende Pelletöfen

Wer seinen Ofen wie eine „richtige“ Heizung betreiben möchte, setzt am besten auf einen Pelletofen mit Wasser-Wärmetauscher. Besonders komfortabel sind Modelle mit Reinigungsautomatik sowie externer Pellet-Zufuhr aus dem zentralen Tank, der beispielsweise im Keller aufgestellt sein kann.

In den Auslegungsfragen zur Ersten Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (1.BImSchV) wurden die Voraussetzungen an den Aufstellraum neu geregelt. Bei wasserführenden Kaminöfen bis 8 kW Nennleistung gibt es grundsätzlich keine Einschränkungen. Bei Öfen mit höherer Leistung muss der Aufstellraum meist eine Mindestgröße in Abhängigkeit vom Baujahr des Gebäudes haben. Fragen Sie hierzu Ihren Schornsteinfeger, der die Gegebenheiten vor Ort am besten kennt.

Wasserführende Pellet-Öfen werden durch die BAFA staatlich gefördert. Hinzu kommen individuelle kommunale oder länderspezifische Fördermöglichkeiten.

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